01.10.2016

OGH: Abgrenzung unzulässiger Werbung des Arztes (hier: Empfehlung eines Optikers) von zulässiger Information

OGH 30.08.2016, 4 Ob 133/16mDas Werbeverbot in § 3 der Verordnung Arzt und Öffentlichkeit 2014 kann in vertretbarer Weise dahin ausgelegt werden, dass es dem Arzt nicht untersagt ist, auf Frage eines Patienten einen bestimmten Anbieter der von ihm verordneten Produkte zu empfehlen. Anders wäre nur dann zu entscheiden, wenn die Empfehlung auf sachfremden Motiven, insbesondere auf einem damit verbundenen Vorteil für den Arzt, beruhte.
Quelle: OGH Pressemeldung